1996

27. April 1996

Tilburg/Niederlande

- Museum De Pont in Tilburg

AußenansichtAm 18. September 1987 starb der Rechtsanwalt und Geschäftsmann J. H. de Pont in Tilburg im Alter von 72 Jahren. Kurz vor seinem Tod verfügte er nach Absprache mit seiner Familie, dass ein Teil seines Anwesens dafür verwendet werden sollte, zeitgenössische Kunst zu fördern. 1988 wurde die de Pont-Stiftung ins Leben gerufen. Sitz dieser Stiftung wurde eine alte Wollspinnfabrik im Wilhelminapark. Das Gebäude wurde unter der Leitung der Architekten Benthem Crouwel umgebaut, um optimal zeitgenössische Kunst beherbergen zu können. Dabei wurde der Charakter des historischen Gebäudes bewahrt. Die Eröffnung des Museums fand im September 1992 statt.
Ziel des Museums ist die Sammlung zeitgenössischer Kunst aus den Niederlanden und dem Ausland. Darüber hinaus werden jährlich zwei große und vier kleinere Wechselausstellungen zwischen September und Juni durchgeführt. Alle zwei Jahren steht Künstlern der Garten für spezielle Ausstellungen zur Verfügung.

Die ständige Sammlung des Museums De Pont umfasst Werke und Installationen von
Thierry de Cordier, Bill Viola, Richard Serra, Rob Birza, Marlene Dumas, Luc Tuymans, Frank van den Broeck, Kees de Goede, Roni Horn, Gerhard Merz, Richard Long, Wolfgang Laib, Hans van Hoek, Jean-Michel Alberola, Marlene Dumas, Anish Kapoor, Jeff Wall, Rosemarie Trockel, Tony Oursler, Thomas Schütte, René Daniels, Toon Verhoef, James Turrell, Sigmar Polke, Jan Dibbets, Hans Broek, Guido Geelen, Jan Andriesse, Marc Mulders, Pjotr Müller.

Weitere Informationen unter www.depont.nl

- nachmittags Besuch der Altstadt von 's Hertogenbosch

 


 

7. Sep. 1996

Amstelveen/Niederlande


- COBRA - Museum für Moderne Kunst in Amstelveen

Cobra Museum Das Museumsgebäude wurde von dem renommierten niederländischen Architekten Wim Quist entworfen, der auch die Erweiterung von Kröller-Müller-Museums in Otterlo bei Arnheim, den Südteil des Amsterdamer Rijksmuseums und das Museum Beelden in Scheveningen kreiert hat. Vor dem Museum steht eine Brunnenskulptur von Karel Appel. Großzügige, helle Räume liefern ideale Lichtverhältnisse für die Exponate.

Das Cobra Museum für Moderne Kunst in Amstelveen konzentriert sich auf innovative Strömungen innerhalb der niederländischen Kunst in der Dekade nach dem 2. Weltkrieg und der internationalen Avantgarde CoBrA.

CoBrA, die wichtigste Nachkriegskunst-Bewegung in Nordeuropa, wurde 1948 in Paris durch den dänischen Künstler Asger Jorn, die Belgier Christian Dotremont und Joseph Noiret und die Niederländer Karel Appel, Constant und Corneille gegründet. Die Künstler rebellierten gegen die Apathie in der Kunst nach dem 2. Weltkrieg. Ihrer Meinung nach sollte Kunst spontaner Ausdruck von Lebens- und Schaffenskraft: Vitalität wurde ihr Schlüsselwort.

Im Cobra-Museum ist eine beeindruckende Sammlung der CoBrA Kunstsammlung als ständige Ausstellung zu sehen. Daneben gibt es bedeutende Wechselausstellung der internationalen Avantgarde.

Weitere Informationen unter www.cobra-museum.nl


- nachmittags: Stadtbummel in Amsterdam

 


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