| 1. April 2000 |
Nijmegen/Niederlande
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| 2. September 2000 | Brüssel/Belgien
Die Königlichen Museen der Schönen Künste in Belgiens und Europas Hauptstadt Brüssel sind der größte und umfangreichste Museumskomplex Belgiens. Er beherbergt die repräsentativen staatlichen Kunstsammlungen mit herausragenden Exponaten vom Ende des 14. Jahrhunderts bis zur zeitgenössischen Kunst. Im Museum für Alte Kunst, dessen Grundstein Napoleon im Jahre 1801 legte, befinden sich reichhaltige Kontingente der flämischen und altniederländischen Malerei aus Mittelalter, Renaissance und Barock (u.a. von Breughel, Rubens, Van der Weyden, Bosch, Van Dyck, Teniers u.v.a.m.). Die Sammlungen umfassen weiterhin wichtige Beispiele und Werkgruppen aus allen Strömungen und Epochen der europäischen Malerei vom Mittelalter bis zum ausgehenden 19. Jahrhundert. Im Jahre 1984 wurde das äußerst repräsentative klassizistische Museum um einen gigantischen Neubau für die Kunst des 20. Jahrhunderts erweitert, ohn dass dieser auch nur im geringsten das bestehende historische Gebäude-Ensemble beeinträchtigt. Nur mit einem unauffälligen zentralen Lichtschacht versehen, wurde er nämlich acht Stockwerke tief im Hof des vorhandenen Gebäudes versenkt. Er beherbergt in reicher Auswahl alle bedeutenden Strömungen und Einzelpersönlichkeiten der Kunst des 20. Jahrhunderts, unter anderem mit Arbeiten von Chagall, Miro, Dali, Ernst, Moore, Bacon, Zadkine, Kounellis, Rückriem, Cragg, Flavin. Besonderes Gewicht wird dabei auf bedeutende belgische Vertreter der Moderne gelegt, wie Ensor, Permeke, Alechinsky, Margritte, Delvaux, Bury etc. In einer eineinhalbstündigen Führung konnten die Teilnehmer an dieser Exkursion die Sammlung des 20. Jahrhunderts sowie die einzigartige architektonische Lösung des "unsichtbaren" Erweiterungsbaus besichtigen. Im Anschluss bestand die Möglichkeit zur individuellen Erkundung der übrigen Sammlungsbestände sowie der nahen historischen Altstadt mit seinen wunderschönen Gebäuden und dem weltberühtem mittelalterlichen Marktplatz. (Reinhard Hellrung)
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