Der Maler Radziwill auf einer Briefmarke

Franz Radziwill

Strohausen 1895 - 1983 in Wilhelmshaven

Maler

Vertreter des Neuen Realismus

www.franz-radziwill.de


Ausbildung

1913-15 Höhere Tech. Staatslehranstalt für Architektur, Bremen
Abendkurse in figürlichem Zeichnen
an der Bremer Kunstgewerbeschule
Bekanntschaft mit Künstlern der
Künstlerkreise Fischerhude und Worpswede

Lehre

1933 Berufung auf einen Lehrstuhl an der Kunstakademie Düsseldorf
(Verdrängung von Paul Klee)
bis er selbst 1935 von Studenten denunziert wird

Preise/Auszeichnungen/Stipendien

1927 Stipendium für einen Studienaufenthalt in Dresden
Bekanntschaft mit Otto Dix

Nach Ende des Nazi-Regimes, (in dessen Verlauf R. trotz eifriger NSDAP-Mitgliedschaft als "entarteter Künstler" eingestuft wurde):

1963 Rompreis der Deutschen Akademie
1964 Studienjahr in der Villa Massimo in Rom
1965 Großkreuz zum Niedersächsischen Verdienstorden
1970 Großer Niedersächsischer Staatspreis und
Ehrengabe der Oldenburg-Stiftung
1971 Großes Verdienstkreuz zum Verdienstorden
der Bundesrepublik Deutschland
1978 Oldenburg-Preis der Oldenburgischen Landschaft
1980 Zum 85. Geburtstag Eintrag in das
Goldene Buch der Stadt Oldenburg

Teilnahme/Mitgliedschaften

1919 Mitglied der "Freien Secession", Berlin
1931 Mitglied der Novembergruppe, Berlin
1932 Gründung der Gruppe "Die Sieben"
1933 Eintritt in die NSDAP
1934 Teilnahme an der Biennale in Venedig

Die Kunst von Franz Radziwill

in Gelsenkirchen 2005