
Günter Uecker
geb. 1930 in Wendorf/Mecklenburg
Maler, Objektkünstler, Kinetiker
lebt und arbeitet in Düsseldorf
Ausbildung
1949-53 Studium der Malerei in Wismar und
an der Kunstakademie Berlin-Weißensee
1953-57 Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf
Lehre
1975-95 Professur an der Kunstakademie Düsseldorf
Preise/Auszeichnungen
1983 Verleihung des Kaiserrings durch die Stadt Goslar
Teilnahme/Mitgliedschaften
enge Verbindung zu Yves Klein und Lucio Fontana
1957-66 Ausstellungsbeteiligung mit der Gruppe ZERO
mit Heinz Mack und Otto Piene
Teilnahme an "documenta" III, IV und VI in Kassel
1971 Biennale Venedig
1971 Biennale Lodz
Mitglied der Freien Akademie der Künste zu Leipzig
Zyklen
1955-57 Strukturbilder, Aufnahme von
plastischen Elementen,
erste genagelte Bilder
1958-59 Realisation von Lichtmedien,
Erforschung von optischen Phänomenen;
Gast der Gruppe Zero;
Serielle Reihung von Nägeln
1984 Zyklus "Black Mesa"
nach einem
Besuch der Navajo-Indianer in Arizona
1985 Aquarell-Zyklus
1986-88 Zyklus "Aschebilder / Aschemenschen"
nach dem Reaktor-Unfall in Tschernobyl
1991 Zyklus "Russland-Russland"
2005 Schöpfungs-Zyklus
Ausstellungen
1970/71 "Klangszenen" Düsseldorf, Edingburgh, Berlin
1981 Ausstellung "Lehrer - Schüler"
Museum Gelsenkirchen (Kunstverein),
Klavierbenagelung im Pianohaus Kohl
1983 "Die Gefährdung des Menschen durch den Menschen", Goslar
1988 "Kann Fruchtbarkeit auf Asche gründen?",
Moskau und Lübeck
1994 "Brief an Peking", Berlin
1990 "Schwebend schweben" Gunma, Japan
1996/7 "Der geschundene Mensch", Brasilien, Uruguay, Argentinien,
Chile, Mexiko, Sarajewo, Warschau
1999 "Ein Steinmal in Buchenwald - Zum 1. Sep. 1939", Weimar
1999 "Zum Raum wird hier die Zeit", Weimar
1999 Gestaltung des Andachtsraumes im Reichstagsgebäude, Berlin